12.09.2013

Das Wort zum Freitag - Weida ./. Stadt Templin



So heißt eine Akte,die ich jetzt angelegt habe. Mancher wird auf Facebook schon gesehen haben, dass ich von meinem Recht, auch auf dem Ausweis mit religiöser Kopfbedeckung abgebildet zu sein, Gebrauch machen wollte. 

Vor Ort gab es auf der Meldestelle erst die sofortige Ablehnung meines Antrags, später, nach meiner Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerde, hieß es plötzlich, der wäre gar nicht abgelehnt sondern würde geprüft. Inzwischen ist auch die Prüfung abgeschlossen und der Antrag endgültig abgelehnt. Natürlich werde ich in Widerspruch gehen.

Hier werde ich nach und nach alle in der Akte befindlichen Schriftstücke veröffentlichen. Den Anfang mache ich mit meiner Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerde, aus der ihr auch entnehmen könnt, was bei meiner Antragstellung auf dem Amt gelaufen ist. 




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Selbstverständlich  war das Original unterschrieben. Der mir nachträglich abgenötigte schriftliche Antrag lautete etwa so:



Hiermit bitte ich um Ausstellung eines Personalausweises mit religiöser Kopfbedeckung. Ich fühle mich verpflichtet, die nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch auf meinen Ausweisdokumenten zu tragen.


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