14.03.2013

Das Wort zum Freitag - Weißer Rauch

Schwarzer Rauch


Tja, da isser nun, der Neue. Wenigstens einer, der uns immer noch ein bisschen Papst sein lässt, denn er ißt deutsche Bratwurst.

Dieses Mal haben sich die in den roten Kleidern ganz schön beeilt. Ob´s daran lag, dass sie, wie ich, auf radioeins gehört oder wo anders gelesen hatten, was ihnen blüht, wenn sie zu sehr trödeln?


"Das war in Viterbo im Jahr 1268 nach dem Tod von Clemens IV.

Erst als die Kardinäle nur noch Wasser und Brot bekamen und die entnervten Bürger bereits das Dach über dem Wahllokal abgetragen hatten, brachte der nahende Winter das Wahlkollegium dazu, nach 1005 Tagen Teobaldo Visconti die nötige Zweidrittelmehrheit zu bescheren."

Tja, damals wussten die Leute noch, wie man mit denen umgeht, die ihr Geld als Märchenerzähler verdienen.


Heute ist das anders. Etwas anders. Immer noch jubeln Massen, wenn weißer Rauch aus einem Schornstein steigt, auf den sie gebannt starren. Aber sie freuen sich, dass der Papst so hübsch bescheiden und zurückhaltend ist und nicht mehr, wie zeitweise üblich, tolle Feste mit Knaben, Frauen und reichlich Alkohol feiert. Manchmal geschah das eher diskret, aber auch ganz offen.


"Alexander VI. kein Problem, seine Gespielinnen in aller Öffentlichkeit zu empfangen. Seine Orgien im Vatikan sind legendär, und er scheute selbst davor nicht zurück, die Braut eines Paares, das er getraut hatte, in sein Bett zu zerren. Sie hieß Giulia Farnese und ging als „Hure des Papstes“ in die Geschichte ein."

Traut sich wohl heute keiner mehr, die Medien sind einfach zu neugierig. Deshalb werden heute die Callboys sehr diskret vermittelt.

Na, solange der Vatikan dafür bezahlt. Ohne Sex gehts nun mal auch unter Gottes Sondersegen nicht.

Lassen wir also ggf. auch dem neuen Papst seine Gespielen. Was wir aber nicht lassen sollten, ist ihn ununterbrochen und äußerst kritisch zu betrachten.
Nun kann man von einem Oberhaupt der Katholiken nie erwarten, besonders demokratisch zu sein, der neue Franziskus scheint da aber besonders wenig für übrig zu haben. Seine Nähe zur argentinischen Militärdiktatur wird offen diskutiert


"Die Rolle des neuen Papstes während der Militärdiktatur in Argentinien wirft Fragen auf. Vorwürfe der Denunzierung zweier Priester stehen im Raum. Bergoglio selbst entkräftete dies in seiner Biografie, doch seine Glaubwürdigkeit in dieser Angelegenheit ist fraglich."


Hier ein Video, in dem 
der argentinische Journalist Horacio Verbitsky berichtet, Regierungsberichte bestätigen, Jorge Mario Bergoglio hätte während der argentinischen Militärdiktatur in seiner Funktion als Chef der Jesuiten zwei ihm unterstehende Jesuiten-Priester denunziert. In Folge dieser Denunziation wären sie entführt und fünf Monate später nackt und betäubt in einem Feld gefunden worden.




Na, dann lassen wir den Denunzianten mal auf die Menschheit los.






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