20.12.2012

Als Pastafari helfen und Freude bringen



Auf einer Ratgeberseite hatte jemand die Frage "Durch Atheismus Probleme zur Polizei zu kommen?" gestellt. Meine Antwort scheint einen eifernden Christen so gestört zu haben, dass er mich und unsere Kirche verleumdet hat.
Er hatte wohl über mein Profil auf unsere Seite gefunden und dort das Posting vom Freistellungsbescheid gefunden. Das hatte ihn dazu gebracht zu behaupten, ich wäre selbst Oberhaupt einer Kirche, die genau so vom Staat finanziert wird wie die Großkirchen. Im Gegensatz zu denen wären wir aber weder sozial tätig, noch würden wir was für die Gesellschaft tun.

Inzwischen ist diese Antwort wegen Beleidigung und Verleumdung gelöscht.
Ansonsten wäre auch meine Gegenantwort noch nachlesbar, in der ich ihn aufgeklärt habe. Natürlich bekommen wir überhaupt kein Geld vom Staat und natürlich machen wir das alles eben weil wir damit etwas für die Gesellschaft tun wollen, auch wenn wir großen Spaß an der ganzen Sache haben. Wir müssen auch alle drei Jahre Rechenschaft über die satzungsgemäße Verwendung unserer Spenden und Beiträge ablegen in dem wir neben den finanziellen Jahresabschlüssen auch einen Tätigkeitsbericht einreichen.
All das brauchen die Kirchen nicht. Die können ihr Geld völlig unkontrolliert von Staat und Gesellschaft verpulvern, wie sie wollen.

Vor allem aber hat dieser Eiferer wohl nicht "Wohltätigkeit unter Seinem Zeichen" gelesen.

Weil bald unser nudliges Lichterfest ist, weil an dem Piraten schon immer Geschenke machten, weil sie deshalb noch heute in dieser Zeit besonders gern Gutes tun und weil ich inzwischen erfahren habe, es funktioniert, möchte ich euch heute noch mal an Kiva erinnern. Ein System, bei dem man Kleinkredite vergibt die nach Rückzahlung immer wieder für neue Hilfen eingesetzt werden können.



Liberacion, für die ich mich damals bei der Vergabe entschieden hatte, hat die benötigte Summe zusammen und fängt mit der Rückzahlung an. Das gibt gleich ein doppelt schönes Gefühl. Einmal die Erkenntnis, das System funktioniert und zum anderen das Gefühl, da wurde wirklich jemand geholfen, der es dringend brauchte. 

Nun habe ich mir einen neuen Kreditempfänger ausgesucht. Einen, der schon fast am Ziel ist. Nur noch 75,- Dollar fehlen ihm. Außerdem finde ich es irgendwie cool, auf den Phillipinen Schweine zu züchten. 25,- kommen nun von mir.
Wer zieht mit?

Wer das nicht nur so, sondern als Pastafari tun möchte, sollte in unsere Gruppe eintreten und dann von dort aus seine Kredite vergeben, egal ob nun auch an Alexander oder jemand anderen.

Auf jeden Fall würde mich freuen wenn ihr mitmacht und vielleicht sogar mal hier berichtet, wen ihr unterstützt und warum. 

Nachtrag:
Als ich jetzt Alexander unterstützen wollte, war sein Ziel schon erreicht. So schnell kann also helfen gehen.
Nun ist meine Wahl auf Albert gefallen, der nur noch zwei Tage Zeit hat, seinen Kredit zusammen zu bekommen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen