01.11.2012

Das Wort zum Freitag



Wohltätigkeit unter Seinem Zeichen


Zwei aktuelle Informationen sind es, über die ich heute zu euch sprechen möchte. Zwei Informationen  die auf den ersten Blick nichts gemein haben, aber dann doch zueinander passen. Zwei Informationen,  von denen die eine aus der öffentlichen Presse und die andere aus einem geschlossenen Forum stammt. 

Wie die "Augsburger Allgemeine" berichtet, ist das aus Grundschule, Hauptschule und Realschule bestehende Schulzentrum Babenhausen modernisiert worden und hat einen neuen Anbau erhalten. Klasse Bedingungen für die Schüler, aber "auch wenn der südliche Anbau des Schulzentrums, Mittagsbetreuung, Fachräume Musikzentrum und Verwaltung bereits seit einiger Zeit in Betrieb sind, fehlte diesen etwas Entscheidendes"

Ich weiß nicht, ob diese Schüler deshalb schon unruhig waren, nur noch schlecht schlafen konnten oder ob eine große Kriminalitätswelle unter ihnen ausgebrochen ist. Wenn, dann dürfte das nun alles vorbei sein, denn endlich wurde die Schule geweiht. Sogar von einem Weihbischof. 

Große Freude herrschte im Direktorium "darüber, dass Weihbischof Florian Wörner die eigentliche Weihe vornahm. Damit werde seitens der beiden Schulen aber auch der „Respekt vor Gott“, zudem ein Verfassungsauftrag, nach außen hin dokumentiert. Wie ein roter Faden zog sich das „Dankeschön für dieses wunderschöne Haus an all diejenigen, die dies ermöglicht haben“ durch die Festreden, vor allem aber durch die Fürbitten und meditativen Gedanken der Schülerinnen und Schüler.

Nein, wenn sich dort Menschen bei einem nichtexistenten Wesen, das, selbst wenn es existieren würde, nicht das mindeste mit dem Bau zu schaffen hatte, geschweige denn die Kosten übernommen, ist das nicht satirisch gemeint. Vielleicht bei manchen auch nicht so ganz ernst, aber sie tun zumindest so. Eine große Feier mit viel Prunk und Drumherum, mit viel Gewese und, natürlich, vor allem mit der Darstellung der Unverzichtbarkeit der Kirchen für das Gemeinwohl. 

Die andere Nachricht zeigt das Gegenteil. Sie zeigt, wie Religion wirklich helfen kann. Das auch noch ohne jedes Brimborium sondern einfach ganz praktisch und zweckmäßig.

Natürlich habt ihr längst erkannt, dass ich vom Pastafaritum spreche. Auch ihr, meine Brüder und Schwestern, könnt Teil dieser Hilfsgemeinschaft werden. Einer Gemeinschaft, die mit Kleinkrediten Menschen in Entwicklungsländern auf die Beine hilft. Einer Gemeinschaft, der jeder, egal welche Weltanschauung er hat, beitreten kann. Einfach so oder auch in einer Gruppe mit anderen. Wir haben dort kräftig aufzuholen, denn bei den Gruppen sind ganz eindeutig die Atheisten in Führungsposition, sowohl was Mitglieder als auch Gesamtkreditaufkommen betrifft. 

Aber immerhin, es gibt sie schon eine ganze Weile, die Gruppe der Pastafari, und mit fast 3500 Mitgliedern ist die gar nicht mal so klein. Im Monatsvergleich liegt sie immerhin auf dem 10. Platz.  Helfen wir, sie größer zu machen.Wer, wie ich, mit der englischen Sprachen nicht ganz so auf du und du ist, kann sich hier informieren. 

Ich habe mich für Liberacion entscheiden. Die gesuchte Summe ist nicht groß, kann also schnell erreicht werden, und die Verwendung ist mir sympathisch. Vielleicht helft auch ihr dort mit?

Kommentare:

  1. Kiva war ein guter Tip, ratzfatz hat Harriet aus Uganda ein bischen mehr Geld.

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  2. Freut mich. :)

    Ich habe gerade festgestell, dass bei der von mir gewählten Liberacion immer noch eine Null steht. Das kann ich mir nur mit noch nicht aktualisierten Daten erklären.

    Nicht dass ihr denkt, ich schicke nur euch vor. Ich habe gestern wirklich per Paypal eingezahlt.

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