22.03.2012

Das Wort zum Freitag



Islamophobie > Christianophobie > Pastaphobie

Liebe Schwestern und Brüder,

wir alle mussten gerade schockiert erleben, wie unsere einzig wissenschaftliche und einzig friedfertige Religion bewusst diffamiert wurde. Da wurde in einer Weise erfunden, gelogen und verbogen, dass es schon Verleumdungscharakter hatte. Gegen Verleumdung kann man vorgehen. Nein, machen wir hier nicht. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es bei solchen Verstößen bereits grundsätzliche rechtliche Regelungen gibt. Dann hätten wir da auch noch den § 166 StGB, der vor solchen üblen Attacken schützen könnte. Allerdings nur, wenn Gläubige Pastafari deshalb auf die Straße gehen und randalieren, in großem Stil Fahnen oder Bücher verbrennen oder sonst etwas tun, was geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören. Etwas also, das bei unserer friedfertigen Religion undenkbar ist.

Natürlich ist es ungerecht, wenn ausgerechnet die Krawallmacher geschützt werden, natürlich können wir uns mit so einem Zustand nicht zufrieden geben. Was aber tun?
Wie immer hilft es da, von anderen Religionen zu lernen. In dem Fall vom Islam. Der hat es durch ein einfaches Zauberwort geschafft, sich weit vor eventuell rechtlicher Relevanz bereits jede auch nur noch so leise Kritik erfolgreich zu verbitten.
Nein, nicht lachen, natürlich handelt es sich dabei nicht um das altbekannte „bitte“. Das wäre viel zu schwach. Es musste ein starkes Wort sein, eins, das nicht nur sagt, Kritik am Islam ist falsch sondern eins, das den, auf den es angewandt wird, auch gleich noch als unnormal, krank und schlechten Menschen hinstellt. Eins, das nicht Fakten betont sondern von hoher emotionaler Wirkung ist. Eins, das richtig trifft und von den politisch korrekt Denkenden mit Freude aufgegriffen und verbreitet wird, kurz, eins, das nicht unterscheidet zwischen berechtigter Kritik am Islam und Diskriminierung  von Muslimen. 

Zuerst kam man Ende der 70ger auf so eine pfiffige Idee im Iran. Dort wurden Frauen, die keine Lust hatten, das muslimische Kopftuch zu tragen, so bezeichnet. Auch Salman Rushdie lies sich damit trefflich einordnen. Die Hizb ut-Tahrir („Partei der islamischen Befreiung“), in Deutschland verboten, landete dann in Großbritannien Mitte der 90ger den großen Treffer. Als ihr dort wegen Werbung für Selbstmordanschläge das Verbot droht, führte sie an englischen Universitäten eine Kampange „Stoppt die Islamophobie“ durch. Mit großem Erfolg. Sie hat nicht nur erreicht, dass die Gruppierung nicht verboten wurde, sie hat auch einen Begriff salonfähig gemacht. Das ist ihr so gut gelungen, dass StartPage den Begriff Islamophobie  fast schon genau so häufig findet, wie den Antisemitismus, auf den häufig abgestellt wird. Im englischen Sprachraum ist das  bereits umgekehrt.

Es ist also kein Wunder, wenn ein solch erfolgreiches Konzept kopiert wird. Wir sollten uns auch  nicht daran stören, dass auch die Christen das bereits erkannt haben. Christianophobie findet StartPage bereits knapp 40.000 mal. Wir sollten einfach auf den Zug aufspringen. Folgen wir unseren französichen Glaubensbrüdern. Sie haben es immerhin geschafft, dass Pastaphobie schon 8 mal gefunden wird.
Klar, da ist noch Platz nach oben. Füllen wir ihn aus. Teilen wir dieses Post so oft es geht. Schreiben wir das Wort auf Papier, an Wände und überall ins Netz. Vor allem aber, bezeichnen wir alle, die uns nicht als Religion anerkennen oder uns gar als falsche und schlechte Religion abstempeln, als pastaphob.  Eine bissfeste Drohung, dass solchen Typen, so sie nicht sofort von ihrem monsterlosen Tun ablassen, keine Pasta mehr schmecken wird, sollten wir dabei keinesfalls vergessen. 

Euer     

      

Kommentare:

  1. Aufklären statt verschleiern:

    Warum die Deutsche Islamkonferenz ein so großes Problem darstellt

    Veranstalter: ZdE Zentralrat der Ex-Muslime

    Datum: Freitag, 3. Mai 2013
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: Jugendherberge Köln-Riehl, An der Schanz 14, 50735 Köln

    TeilnehmerInnen:

    Mina Ahadi
    Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE)

    Cahit Kaya
    Initiative Ex-Muslime Österreich

    Hartmut Krauss
    Sozialwissenschaftler

    Thomas von der Osten-Sacken
    Geschäftsführer von WADI e. V.

    Gabi Schmidt,
    Edward von Roy
    i.so.l.de

    Kontakt: http://www.ex-muslime.de
    +49 177 829 78 41

    http://schariagegner.wordpress.com/2013/04/11/die-scharia-ist-nicht-integrierbar/

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