26.07.2011

Hilfe für Valentin Abgottspon


ES muss mal wieder kräftig am Biervulkan zugeschlagen haben. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass es mich erst jetzt auf ein Hilferersuchen eines schweizer Bruders aufmerksam werden lässt.
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Valentin Abgottspon hat durch eine Aktion auf sich aufmerksam gemacht, die alle unsere mit lustigen Führerscheinen weit in den Schatten stellt. Eine Aktion, die zwar auch Zustimmung erfahren hat, aber leider bei weitem nicht das positive Echo wie die Führerscheinaktion. Dafür aber unglaubliche Anfeindung bis zu Selbstmordempfehlungen brachte und sogar die Entlassung und damit existenzielle Bedrohung. Alles nur, weil der Lehrer Valentin Abgottspon von seinem in der Schweiz verbrieftem Recht Gebrauch gemacht und das Kreuz in seinem Klassenzimmer von der Wand genommen hat.

Nun, nachdem auch ich über seine Bitte um Hilfe gestolpert bin, habe ich sofort gespendet und bitte euch, Valentin ebenso zu helfen, sein ihm zustehendes Recht auch einklagen zu können.

Kommentare:

  1. Siehe: http://www.abgott.ch/misc/?p=658

    Auszug/Anfang:

    Eigentlich wollte ich dem Bruder Spaghettus ja nur «kurz» danken, dass er im Artikel Hilfe für Valentin Abgottspon auf der Internetseite der Sektion Uckermark der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland auf meinen Fall und den Spendenaufruf aufmerksam machte.

    Dann erhielt ich allerdings eine Fehlermeldung, dass ICH mich kürzer als 4096 Zeichen zu fassen hätte. Und derlei Zensur- und Gedankeneinschränkungsgebaren stösst bei mir – doch lieber ausschweifend und ausführlich Formulierendem – natürlich auf scharfe Ablehnung.

    BildschirmfotoSpaghettus

    Also mache ich halt einfach einen (einigermassen ausführlichen) Blogartikel aus meinem Kommentar/Dank/Hinweis.

    [...]

    Sehr verehrter Bruder Spaghettus!

    Herzlichen Dank für die freundlichen Worte und den Aufruf, den Spendenaufruf aufzurufen.

    Die Haupt-URL hierzu lautet jedoch: http://www.frei-denken.ch/de/2011/06/prozessunterstutzung-fur-valentin-abgottspon/ (Webseite der Freidenker-Vereinigung der Schweiz), was du verlinkt hast, war auf meiner privaten Homepage, ist jedoch auch okay.

    Für mich als altgedienten Diskordianer seid ihr FSMler freilich lediglich Herätiker und Holzwegspazierer. Ich finde eure Existenz dennoch insgesamt benefiziär für die säkulare Bewegung... Und wenn der eine oder die andere aus der Amtskirche über einen Zwischenstopp bei den Ketzern der FSM-Glaubensgemeinschaft dann endlich bei Eris landet, dann ist ALLEN gedient. :)

    Zu der Nudelsieb/Piratenhut-Debatte: In der Schweiz hat wohl noch niemand (wie in Öe der Niko Alm; allerdings wenig FSM-orthodox, da nicht im Piratenoutfit sondern in einem durch das Evangelium nicht zu rechtfertigende abweichende Kopfbedeckung, oder Bruder Spaghettus und Schwester Linguine in D) einen Führerschein, eine Identitätskarte oder einen Pass beantragt, bei dem auf die tendenzielle Ungleichbehandlung der Religionsgemeinschaften aufmerksam gemacht wird, bzw. wo ausprobiert wird, ob und wie die Gleichbehandlung denn stattfindet.

    Ich hatte mich da für die Schweizer Verhältnisse auch mal kurz erkundigt. Das war im Sommer 2010.

    [...]

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  2. Aus der Antwort des Justiz- und Polizeidepartements (Fedpol, Schweiz):

    "Fotos mit Kopfbedeckung können ausnahmsweise für Ordensfrauen oder Personen, die einer Glaubensgemeinschaft angehören, welche das Tragen einer Kopfbedeckung in der Öffentlichkeit vorschreibt, bewilligt werden. Diese Regelung richtet sich auch nach den Empfehlungen der Internationalen Zivilluftfahrtsbehörde (ICAO). Ausserdem können Passbilder von Personen, die aus medizinischen Gründen eine Kopfbedeckung tragen, akzeptiert werden. Das Gesicht darf jedoch nicht verdeckt sein.
    Stirnbänder oder Mützen müssen nicht aus religiösen Gründen getragen werden."

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  4. Lieber Bruder Valentin,

    ja, Bruder. Möge dein Glauben dir dereinst auch die Kraft und Stärke geben, wie uns unserer.

    Wir Pastafari leben in großer Ökumene mit den Diskordianern, den IPUs und den Teekannejüngern. Selbst, wenn die das anders sehen.

    Wir sind viel zu nett und bescheiden, um ihnen diese eventuelle andere Sicht der Dinge zu verübeln und gönnen auch ihnen eine ordentliche Portion Spaghetti auf den Teller. :)

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  5. Ketzern der FSM-Glaubensgemeinschaft?
    Naja...

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