05.11.2010

Muss die Bibel verboten werden?

Oh Brüder und Schwestern, Piraten und Seefrauen, wie groß ist doch SEINE Macht und wie mächtig ist unter SEINEM Einfluss auch der unsere, der der Kirche des Fliegenden Spaghetti Monsters Berlin - Brandenburg gewachsen. Nur so ist es zu erklären, wenn kurz nach unserer Aktion "Bibel auf den Index" dieses Thema in den Medien diskutiert und sogar ausgeweitet wird.

Besonders die taz scheint von SEINEN nudligen Anhängseln geführt. Nachdem diese Zeitung schon vor langer Zeit als erstes großes deutsches Blatt  gefordert hatte  Oh Herr, wirf Pasata vom Himmel!schließt sie sich nun unserer Forderung an und erweitert sie sogar:

Muss die Bibel verboten werden?

Für die aktuelle Diskussion über Kopftuch, Burka und Scharia könnte das 11. Kapitel eines Paulus-Briefes von besonderem Interesse sein. VON Micha Brumlik

.....stellt sich nun aber die Frage, ob diese Aussage des Apostels mit den Wertsetzungen des Grundgesetzes vereinbar ist, ob die Briefe des Apostels wie so manche anderen Passagen des Alten und Neuen Testaments nicht verboten werden müssten, und vor allem, was dann noch "christlich-jüdische" Unterfütterung des Grundgesetzes heißen kann.

....Gewiss, als religiöser Verein darf sie [die katholische Kirche] das; aber warum darf der dem Grundgesetz verpflichtete Staat mit derlei Organisationen, die die Gleichberechtigung von Mann und Frau gröblich und systematisch missachten, Verträge schließen und Subventionen vergeben? Verstößt er dabei nicht gegen sein eigenes Antidiskriminierungsgebot?...

Und, allen Ernstes: warum werden die Piusbrüder nicht vom Verfassungsschutz beobachtet, obwohl sie sich doch mindestens so antidemokratisch äußern wie diese oder jene Salafistengruppe?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen