18.12.2010

Für Kurzentschlossene


Heute, am 18.12.2010 treffen sich ein paar Pastafari von der KdFSM BB um 15:00 Uhr an der Kulturbrauerei Berlin, Eingang Knaakstraße. Dort werden wir anlässlich des dortigen Weihnachtsmarktes wieder unseren Flyer verteilen und die wahre Geschichte des Festes unter die Leute bringen.
Etwa so wie hier http://fsm-uckermark.blogspot.com/2009_12_0...1_archive.html

Gäste, die Lust haben mitzumachen, sind herzlich willkommen, auch wenn es anschließend zum Aufwärmen zu unserem Lieblingsitaliener, dem "Mona Lisa" auf der Frankfurter, Ecke Samariter geht.

12.11.2010

Von Sheng Fui zum Pastafarianismus - ein Standortwechsel


Liebe Brüder und Schwestern, Piratinnen und Piraten,

es wird auch euch nicht entgangen sein, wie wahre Gläubige in der heutigen Zeit immer mehr mit Anfeindungen, mit Kritik an ihren heiligen Schriften und, noch viel schlimmer, an ihren Institutionen gedemütigt und verleumdet werden. Unsere Religion, wohl weil sie die einzig wissenschaftliche ist, war bisher davon ausgenommen.

Doch nun hat sich jemand gefunden, der uns in übelster Weise beschimpft, verleumdet und herabsetzt. Dabei scheut er weder vor widerlichsten Verdrehungen und Falschaussagen, noch vor völlig frei erfundenen Behauptungen zurück. Überzeugt euch selbst, was Unglaubliches von uns auf  Sheng Fui behauptet wird. Eine fundamentalistische, menschenverachtende Sekte sollen wir, die einzige Religion in deren Namen noch nie ein Mensch sterben musste, die im Jenseits allen, auch solchen Verleumdern, fast den gleichen Komfort an Biervulkan und Stripperfabrik bietet, sein und zweifelhaft unsere Messen und Taufen.. Eine ungeheuerliche Verdrehung die nicht hinzunehmen ist.

So stellt sich uns die Frage, wie damit umgehen.
Wäre das atheistische Propaganda, müssten wir in üblicher Weise den Katholiken Hitler zum Atheisten  und zum schrecklichen Paradebeispiel atheistischer Menschenverachtung machen.

Wäre das ein Kunstprojekt, müssten wir den Gotteslästurungsparagraphen ins Feld führen. Allerdings müssten wir dann noch durch gezielte Aktionen wie Morddrohungen an den Künstler, versenden von Paketbomben an Zeitungen, die mit ihm zusammen arbeiten oder einfach durch Verbrennung von Sheng-Fui Büchern nachweisen, dass wir in der Lage sind, den öffentlichen Frieden nachhaltig zu stören.

Wäre es ein Gläubiger, der aus Angst um uns Fehler aufzeigt, müssten wir auf die genannten Behauptungen eingehen und sie Stück für Stück widerlegen. Wie er z.B. Fakten verdreht, indem er mein Gewicht mit dem  unseres Proheten Boby Henderson verwechselt, wie er aus dem Copyrightsverzicht sämtlicher FSM-Symbole ein ausbeuterisches Unternehmen macht, aus einer Matchboxsammlung einen Fuhrpark und wie er versucht, die uns im Jenseits erwartende Stirpperfabrik schon ins Diesseits zu holen.

Doch all das trifft, liebe Pastafarianer, nicht auf Lorenz Meyer und seine Spießgesellin zu.
Womit also haben wir es zu tun?

Ich, ganz allein ich, euer euch alle liebender Bruder Spaghettus bin die alleinige Ursache dieser Verleumdungsorgie. 

Nein, ich habe die nicht lanciert, aber ich habe völlig falsch reagiert, als mir Lorenz vor einiger Zeit seine schriftliche Bitte zukommen ließ:


Ich habe dieses doch etwas fehlerhafte und wenig aussagekräftige Schreiben als Kleinkinderwunsch abgetan, ihm seine Bitte verwehrt und dabei nicht erkannt, hier handelt es sich um den Aufschrei einer geschundenen Nudel, völlig hart und kurz vor dem Brechen. 

Ich habe nicht erkannt, hier sucht einer, der den eigenen Weg als Trugschluss erkannt hat, eine wirkliche Heimat, und Kameraden, die nicht nur mit ihm im Sandkasten spielen, sondern ihn mit auf die große Kaperfahrt ins Leben nehmen. Während Lorenz noch denkt, er würde mit dem Verbrennen einer Packung Nudeln unser göttliches Monster provozieren, wissen wir doch längst, sein Unterbewusstsein hat ihn dazu gebracht, IHM auf diese Weise ein Rauchopfer zu bringen.

Deshalb bitte ich euch, ihr mutigen Seeräuber, seid nicht zornig auf diesen armen Fehlgeleiteten, sondern auf mich. Vergebt mir diese eine Unachtsamkeit an unser aller Nudeltopf und stimmt mir zu wenn ich nun sage, auch diese Nudel bekommen wir weich.
Nehmen wir sie in unsere warmen Arme, auf das sie ihre Sprödigkeit verliere, weich und doch nicht zu weich werde und den Genuss finde, den wir schon haben.

Lorenz Meyer, wir geben deinem Wunsch statt und nehmen dich in unsere Reihen auf.
Mögest du, Bruder Lorenzo, in unserer Mitte all das finden, was du bisher entbehren musstest und möge ES dich unter seine nudligen Anhängsel nehmen.

rAmen



05.11.2010

Muss die Bibel verboten werden?

Oh Brüder und Schwestern, Piraten und Seefrauen, wie groß ist doch SEINE Macht und wie mächtig ist unter SEINEM Einfluss auch der unsere, der der Kirche des Fliegenden Spaghetti Monsters Berlin - Brandenburg gewachsen. Nur so ist es zu erklären, wenn kurz nach unserer Aktion "Bibel auf den Index" dieses Thema in den Medien diskutiert und sogar ausgeweitet wird.

Besonders die taz scheint von SEINEN nudligen Anhängseln geführt. Nachdem diese Zeitung schon vor langer Zeit als erstes großes deutsches Blatt  gefordert hatte  Oh Herr, wirf Pasata vom Himmel!schließt sie sich nun unserer Forderung an und erweitert sie sogar:

Muss die Bibel verboten werden?

Für die aktuelle Diskussion über Kopftuch, Burka und Scharia könnte das 11. Kapitel eines Paulus-Briefes von besonderem Interesse sein. VON Micha Brumlik

.....stellt sich nun aber die Frage, ob diese Aussage des Apostels mit den Wertsetzungen des Grundgesetzes vereinbar ist, ob die Briefe des Apostels wie so manche anderen Passagen des Alten und Neuen Testaments nicht verboten werden müssten, und vor allem, was dann noch "christlich-jüdische" Unterfütterung des Grundgesetzes heißen kann.

....Gewiss, als religiöser Verein darf sie [die katholische Kirche] das; aber warum darf der dem Grundgesetz verpflichtete Staat mit derlei Organisationen, die die Gleichberechtigung von Mann und Frau gröblich und systematisch missachten, Verträge schließen und Subventionen vergeben? Verstößt er dabei nicht gegen sein eigenes Antidiskriminierungsgebot?...

Und, allen Ernstes: warum werden die Piusbrüder nicht vom Verfassungsschutz beobachtet, obwohl sie sich doch mindestens so antidemokratisch äußern wie diese oder jene Salafistengruppe?

11.10.2010

Bibel auf den Index

Vor der Erlöserkirche in Potsdam
Noch vor einem Jahr hatten wir gefordert: Schützt die Bibel. Wir wollten den abergläubischen Christen, deren Glauben immer mehr aufweicht und die immer öfter sogar behauptet, unsere demokratischen Grundwerte erkämpft zu haben, nicht die Möglichkeit nehmen, ab und an mal nachzuschlagen, worum es in ihrem Glauben wirklich geht: Totalitäre Herrschaft und bediengungslose Unterordnung.

Nun hat ES unsere Herzen geöffnet und auch unseren Verstand. 

Nein, wir gönnen den Christen immer noch ihre Bibel. Aber erst ab dem 18. Lebensjahr. Nicht länger konnten wir uns Argumenten verschließen, dass dieses Buch nicht in Kinderhand gehört. Als dann noch aus meiner alten Heimat Dresden der Aufruf kam, in einer Fotoaktion auf die Gefährlichkeit der Bibel, die an Grausamkeiten jedes noch so verteufelte Computerspiel übertrifft, hinzuweisen, waren auch wir dabei.



03.09.2010

Der einzig wahre Gott

Passsend zur im  letzten Post geschilderten Diskussion hat mich Sebastian auf ein Video aufmerksam gemacht.
Danke dafür.


Hier ist es:

02.09.2010

1. Atheistentag in Jena - nun auch ich

Ja, ich weiß, andere waren schon schneller. Sollten sie auch, wer das alles angezettelt hat, soll auch das Recht des ersten Posts haben. :-)


 Schöne wars in Jena. Die haben dort lustige Bockurstbuden oder so was, an deren oberer Kante umlaufend haufenweise Witze standen, sogar mit dem Verfasser gekennzeichnet, was ich bei Witzen noch nie gesehen habe. Glaubt ihr nicht? Direkt an der Hauptstraße vor dem Stadion steht einer. Die Verfasser der Witze hießen Matthäus, Markus, Lukas, Johannes und noch so ein paar Modenamen. Ob die dort ne  spezielle Kindergartengruppe zur Förderung junger Schriftsteller haben und deren Werke immer mal veröffentlichen? Hörte sich jedenfalls so an.

Wir, Elli Spirelli und ich, sind etwas verspätet angekommen und haben so den Anfang der atheistischen Stadtführung verpasst, was wir noch mitgenommen haben war dann prima vorbereitet und locker vorgetragen.
Den Höhepunkt, die Darwinausstellung, mussten wir dann auch wieder auslassen. Wir wollten noch auf den Zeltplatz unser Zelt aufbauen. Da hatten wir nur dieses Zeitfenster, um pünktlich zur Dikussionn mit nem Theologen oder so wieder in der Stadt zu sein.

Der entpuppte sich dann als hochgradiger Fundi, irgendwo zwischen Junger Erde und Intelligent Desing oder beides oder noch mehr. Während sapere aude mit Fakten hantierte, kamen vom IDler hauptsächlich persönliche Erlebnisse. Ja, gelegentlich hat er auch auf Wissenschaftler verwiesen. Wie üblich welche, die nach eingehender wissenschaftlicher Prüfung angeblich zum einzig wahren christlichen Glauben gefunden haben. Sogar die gerade wieder in der Rede befindliche Theorie von Wissenschaftlern, es gäbe gar keine Schwerkraft sonder die wäre nur ein Ergebnis anderer Erscheinungen, führte er an. Allerdings nur, um für sich und seine 6000 Jahre alte Erde die gleiche ernsthaft Prüfung zu fordern wie für die Ohne-Schwerkrafttheorie. Er schien wohl nicht zu wissen, in wie ausreichendem Maße das schon geschehen ist und die junge Erde klar widerlegt wurde.

Mich brachte das auf den Gedanken, einem großen Teil seiner Ausführungen zuzustimmen. Auch der, dass es nur einen wahren Gott geben kann und alle anderen Spinnerei sind. Ich glaube, da fühlte er sich richtig wohl, jedenfalls hat er immer wieder zustimmend genickt. Bis auf den Moment, als ich ihm klar machte, dass nicht sein Jahwezausel sondern unser göttliches FSM die Wahrheit wäre und der Pastafarianismus dem Christentum weit überlegen. Am meisten war er verdutzt, als ich das auch noch klar wissenschaftlich beweisen konnte.

Ich klärte ihn einfach darüber auf, dass es für uns Pastafari schon lange kein Geheimnis mehr ist, Schwerkraft gibts gar nicht.. Wissen wir doch schon längst, nur ES hält uns mit seinen nudligen Anhängseln auf der Erde fest. Was auch klar wissenschaftlich belegt ist. Muss es doch jedem sofort in die Augen springen, nur deshalb werden die Menschen immer größer. Früher, als es noch wenig Menschen gab, hatte ES noch genügend Anhängsel zur Verfügung, um genügend Druck auf jeden Einzelnen auszuüben. Also konnten die nicht so wachsen wie heute, wo unser Monster durch die vielen Menschen immer weniger Anhängsel für jeden hat.
Ein schlagender Beweis, der ihn sichtlich verblüffte. Es kam zu einer kleinen Diskussion, welcher Gott den nun wirklich besser wären. Dann kam sein großer Wurf: Spaghetti hat ja erst Marco Polo mitgebracht, also kann es vorher noch gar kein FSM gegeben haben. :-))
Nicht nur mir hat die "Diskussion" großen Spaß gemacht, den hatten alle. Weshalb dann auch spontan Übertritte zum Pastafaritum erfolgten und für den nächsten Morgen doch noch eine Nudelmesse ins Programm genommen wurde.




Die gabs vor der Exkursion in die Jenar Berge. Wieder in der Öffentlichkeit und unter freudiger Beobachtung.
 
Zu beobachten war dann auch viel auf der geologischen Erkundung. Nur eins hätte ich gern vermieden, den Blick auf Jena von oben. Während am Vortag bei dem Rundgang Jena ein richtig schönes Städtchen war, haben beim Panoramablick die Unmassen von Plattenbauten alles gekippt. Aber schön wars doch.






Vor allem, als wir sowohl im Stein eingeschlossene Muscheln als auch Gipskristall entdeckten. Da hatten sich dann die Mühen des Aufstiegs gelohnt.


Die Fahrt nach Jena sowieso. Deshalb war für uns auch eins klar, diesen Atheistentag muss es auch im nächsten Jahr wieder geben.

Vielleicht schaffen wir dann sogar etwas mehr Beteiligung als die knapp über 20 Leutchen von diesem Jahr.

02.08.2010

Vom Lesen heiliger Schriften

Darf man als Pastafarianer auch die heiligen Bücher des Unglaubens lesen? Die Bibel der Christen zum Beispiel?

Ja, ich weiß, an Hand unserer obersten Direktive "Keine Dogmen" ist die Antwort recht einfach. Also frage ich lieber, ist das Lesen ungläubiger Phantasien empfehlenswert?

Ich denke, ja. Wir Pastafari sind so fest im Glauben, dass uns solche Märchen in keiner Weise beeinflussen können. Aber sie können Freude bringen. Ist es nicht einfach gleichzeitig süß und lachhaft, was manche Religionen so Glauben machen wollen? Schon die Standardwerke sind oft gar köstlich. Alles wird geboten. Von blankem  Horror über Sex und Crime bis hin zu einfältigen Wundermärchen.

Ganz sicher bin ich, wenn das auch noch so witzig, ironisch und entlarvend aufbereitet ist, wie in der Reimbibel .
Etwas, das klingt, als hätte ES, unser göttliches Monster, hier die Feder geführt. Deshalb werde ich jetzt  in Abständen immer mal etwas daraus hier veröffentlichen.

Herzlichen Dank an den Autor für seine Erlaubnis.  Heute gehts um:



Das Theodizee-Problem

Es ist um uns nicht gut bestellt,
voll Elend ist die ganze Welt.
Und was wir lesen in der Bibel
ist damit meistens kompatibel.

Drum haben viele schon gedacht,
hat Jahwe wirklich so viel Macht?
Warum zeigt ER nicht mehr Erbarmen
mit all den Kranken und den Armen?

Ein güt’ger Gott, der kann und will,
das wär’ fürwahr ein Gott mit Stil.
Ich kenne keinen solchen Gott,
der Christengott verdient nur Spott:

Ein Gott, der will, jedoch nicht kann,
ist nämlich ziemlich ärmlich dran.
Ein Gott, der kann, jedoch nicht will,
nützt uns auf Erden auch nicht viel.

Ein Gott, der weder will noch kann,
ist lächerlich, ein Hampelmann.
Ich höre, was der Pfarrer spricht, 
doch dieses überzeugt mich nicht.


20.07.2010

1. Atheistentag in Jena am 21./22. August

Die spinnen doch, die Atheisten. Einen Tag lang, eigentlich fast zwei, wollen sie sich und ihre glaubenslose Weltanschauungen feiern. Die verschiedensten Sorten der Gottlosen wollen sich treffen und anfangen, den Kirchentagen was entgegegen zu setzen.

Als ob man ohne den festen Glauben an IHN, unser göttliches Monster, überhaupt richtig feiern könnte.
Nudeln machen glücklich ist eine altbekannte Tatsache. Ebenso ist bekannt, nur glückliche Menschen können vernünftig feiern.

Vielleicht haben die Atheis deshalb schon mal klar betont, auch Gläubige können gern an dem Tag teilnehmen. Sie wissen, so wird die Party wirklich was.

Also ran an die Gottlosen. Lasst uns mal zwei Tage SEINE frohe Botschaft auch in Jena verkünden. Packt eure Koffer, vergesst die vorgekochten Nudeln nicht und ab nach Thürigen. Das Programm und den Kontakt zur Anmeldung gibts beim ScienceBlog Astrodicticum simplex

02.07.2010

Kirchenprivilegien abschaffen oder für alle fordern?

Wen es interessiert:
Zu dem Thema gibts hier eine kleine Diskussion zwischen mir und einem Politikwissenschaftler.

18.06.2010

Nudelmesse in Berlin

 Es ist mal wieder so weit.

Wer Lust haben sollte, mal ne zünftige Nudelmesse mitzumachen, braucht sich nur was Piratiges, Augenklappe, Kopftuch, Säbel oder so, anzutun und damit am  26.06. um 18:00 Uhr auf dem Grillplatz auf dem Kleinen Bunkerberg im VP Friedrichshain zu erscheinen.


Mögen SEINE nudligen Anhängsel die Regenwolken fernhalten

19.05.2010

Damit Ihr Hoffnung habt

Nun ist er vorbei, der 2. Ökumenische Kirchentag 2010 vom 12. -16. Mai 2010 in München. Gläubige Christen trafen sich, um gemeinsam zu feiern, dass sie in viele Sekten zerfallen sind. Eine merkwürdige Religion. Wie stolz können wir da auf unsere sein. Wer keine Dogmen kennt ist da halt fein raus.

Nun wollen wir aber nicht auf diesem weit verbreiteten Unglauben rumhacken. Sie hatten es ja in letzter Zeit wirklich schwer, die Christens.

Da zeigen zuerst die Evangelen in einer konzentrierten Aktion, dass sie weder weltliche Gesetze achten noch sich selbst an ihre gut klingenden Forderungen zum Umweltschutz halten. War schon ne reife Leistung, wie die kleine,  zierliche Bischöfin da mit ihrem riesigen Phaeton durch die Gegend brauste. Verständnis habe ich aber schon. Wer volltrunken fährt, braucht ne große, schwere Karosse mit ner Riesenknautschzone. Schließlich hat sie diese Umweltsünde wieder dadurch gut gemacht, dass sie  von andern in dieser Hinsicht Zurückhaltung verlangt hat. Na, nun ist sie nicht mehr Bischof, vielleicht reicht nun das Gehalt auch nicht mehr für den Phaeton und so ist die gute Käsmann doch noch umweltbewusst geworden. Den seinen gibts der Herr im Schlaf.

Auch Mixa, der alte katholische Hardliner, ist nicht mehr Bischof. Was nun wieder reineweg eine Schande ist. Nee, nee, nicht dass der nicht mehr Bischof ist, sondern, dass so viele andere katholische wie evangelische Kinderschänder, Mißhandler und Ausbeuter für ihre Taten nicht zur Verantwortung gezogen werden. Immerhin haben sie eindrucksvoll nachgewiesen, christliche Moral ist so ziemlich das letzte, was man als gesamtgesellschaftliche Lösung fordern kann.

Allerdings scheinen das noch nicht alle gemerkt zu haben. Wie liese sich sonst erklären, dass  als "Der junge Priester"  jetzt ein Haßprediger die Verbrennung der Homosexuellen fordert? Wirklich. Er belegt die Notwendigkeit auch noch ganz klar mit dem Wort seines grausamen Gottes. Darf man ihn dann eigentlich Haßprediger nennen? Muss man nicht vielmehr von Haßreligion sprechen?

Oh, ihr alle dort draußen. Ihr alle, die ihr wisst, es geht nicht mit rechten Dingen zu auf Erden, die Natur schafft einfach nicht alles. Möget ihr denn rechten Glauben finden und  nicht den Häscher der Religionen des Hasses verfallen.. Oh ihr alle, die ihr euch auf der Suche befindet, nun seid ihr angekommen.

Feiert mit uns die heilige Nudelmesse!

08.05.2010

Ein feste Burg ist unser Gott

Lange wurde heiß diskutiert um  die Hymne der Christenheit.

War die Melodie wirklich von Luther? Na gut, um die Melodie zu streiten lohnt sich echt nicht. So holprig mögen damals die Ackerwagen gewesen sein und selbst die immer wieder erfolgten Anpassungen und Glättungen haben das Ganze nicht gerade zum Ohrwurm werden lassen. Aber interessant ist es doch schon, zu wissen, ob der alte Hexenjäger, Judenhasser und Bauernfeind da die Hand im Spiel hatte.

Auch das Jahr der Entstehung ist heftig umstritten.

Nun bringen neuste Forschungen des bekannten Historikers Prof. o.D. Dr. nud. Boris Pastanak Licht ins Dunkel. Ihm ist es gelungen, die Erstfassung des Liedes nachzuweisen. Die stammt nicht vom Luther Martin, sondern wurde bereits 1515 vom Vornamensvetter Dr. Martin Nudler veröffentlicht. Womit nun endlich klar ist, die Melodie ist mit Sicherheit nicht vom Tintenfassschmeißer und der Text nur schlecht abgekupfert.

Wir sind stolz, hier als erste den wahren Text veröffentlichen zu dürfen.

Ein bissfest Burg ist unser Gott
Text und Musik: Martin Nudler (1515)

Ein bissfest Burg ist unser Gott
Er braucht nicht Wehr noch Waffen
Zu helfen uns aus aller Not.
Das könn` wir selber schaffen.
Der altersschwache Feind
wird schon von uns beweint
Groß Macht und viel List
Ihm abgegangen ist
Den können wir bald streichen.

Mit unsrer Macht geht’s gut voran
Wird täglich neu geboren
Es streitet für uns jedermann
Dem nicht der Geist verdorben.
Fragst du, wie das ist
Wenn du Selbstdenker bist?
Wenn dir kein Dogma droht?
Dann wirst du selbst zum Gott
Und kannst dein Feld behalten.

Und wenn die Welt voll Götter wär
Und voll mit Priesterlingen
Die können uns schon lang nicht mehr
Das Hirn wie Filz verschlingen
Der Fürst dieser Welt
Wird von uns gestellt
Gottesreiche gibt’s nicht
Wir sind selbst Gericht
könn´selber Urteil fällen

Kein Wort soll unverändert stahn
Entwicklung soll es immer haben
So wills der große Lebensplan .      
Aus unsrem Geist und Gaben
Will wer unsren Leib
Gut, Ehr, Kind und Weib,
Wir gebens nicht hin
Stets ist unser Sinn
Selbstbestimmend zu bleiben.

Was meint ihr? Ich bin felsenfest überzeugt, das ist das Werk eines frühen Pastafari!

04.05.2010

Wir nudeln wieder

Ja, ich bin en bisschen spät dran mit der Ankündigung. Dafür haben wir dann aber was besonderes vor. Die Künstlergruppe, die den Gebetomat entwickelt hat, wird mit Aufnahmegerät dabei sein. Die rasante Ausbreitung unserer einzig wissenschaftlichen Religion hat sie überzeugt, ohne uns ist ihr Projekt unvollkommen. So werden dann auch die Gebete der Pastafari, gesprochen von uns, zukünftig im Gebetomat abrufbar sein.

FSM rules!

Ach ja, die Daten für die Messe brauchts ja noch:

Ort: Mona Lisa, 10247 Berlin Frankfurter Allee 49 (Ecke Samariterstraße)
Datum: Sonnabend, den 08.05.2010
Zeit: 15:00

23.04.2010

Nimms - Leicht - Stuhl statt Beichstuhl - Das Video

Fertig ist es und hier nun zu bewundern.

Im ersten Video gehts um den "Nimms Leicht Stuhl" selbst. Da bekommt Beichte und Beichtstuhl gleich ne andere Bedeutung. :-)

Im zweiten Video gibts die Nudelmesse anlässlich des Diözesanen Weltjugendtages Berlin 2010.

Herzlichen Dank an Frank von den Evolutionären Humanisten. Der hat die Aufnahmen gemacht und bearbeitet.

Der unterlegte Song ist von einem amerikanischen Glaubensbruder. Ihr kennt ihn schon aus den Videos der Nudeltaufe.

Viel Spaß beim Ansehen.



22.04.2010

Wir haben gewählt

Es musste einfach mal wieder sein. Es hat uns so lange gefehlt. Na ja, und außerdem beträgt auch die Wahlperiode des Vorstandes des KdFSM BB e.V. nun mal vier Jahre.

Eine Pflichtveranstaltung war es also, als diesmal alle pünktlich zur offiziellen Mitgliederversammlung im Mona Lisa eintrafen. Fast alle, nur einer hatte sich verplant. :-) Aber auch der kam dann wenigstens noch, um das Wahlergebnis zur Kenntnis zu nehmen und gut zu befinden:

Vorsitzender: Rüdiger Weida alias Bruder Spaghettus
Stellvertreter: David Möbius alias 243 H2O + 1 NaCl (=Salzwasser)
Schatzmeister: Wolf Weida alias Cpt. Nodus

In die Revisionskommission wurden Marcus Hinz alias Jack Celentani und Tom Kietzmann alias Verplant gewählt.

Auf gehts. Möge das Monster auch die nächsten 4 Jahre mit uns sein und uns weiter so erfolgreich den Weg des einzig wissenschafltichen Glaubens beschreiten lassen.

12.04.2010

Nudeltaufe






Die Eltern bringen ihr Kind in das Zimmer. Gefolgt vom Piratenpaten und den übrigen Piraten. Der Nudler (Priester) begrüßt sie bereits in der Tür. Er bitte alle einzutreten und gemeinsam den pastigen Akt zu feiern.

Gespräch mit Eltern und Paten
Nudler: Liebe Eltern, ihr bringt euer Kind zum Nudeltopf, damit es in die Gemeinschaft der Pastafari und ihres Monsters aufgenommen wird. Welchen Namen habt ihr eurem Kind gegeben?

Eltern.: Mininudel

N.: Was erbittet ihr von der Kirche des Fliegenden Spaghetti Monsters für ihr Kind?

E.: Die Taufe durch Nudelwasser.

N.: Liebe Eltern, ihr erbitten für euer Kind die Nudeltaufe. Damit erklärt ihr euch bereit, euer Kind nach besten Kräften im einzig wissenschaftlichen Glauben zu erziehen. Es soll das Monster und die Piraten lieben lernen, so wie Bobby es gelehrt hat. Seid ihr euch dieser Aufgabe bewußt?
  
E.: Ja.

N.: Mächtiger Piratenpate, die Eltern haben dich gebeten, dieses Kind sowohl in der edlen Kunst des Fechtens als auch in der rohen des Beleidigens zu unterrichten, damit aus ihm ein erfolgreicher Pirat werde. Bist du bereit, ihm dazu immer und alle Zeit einen Säbel zu reichen ?

P.: Ja.


Bezeichnung mit der Anhängselwelle
N.: Mininudel, mit einem freudigen Arrgghh nehmen wir dich in die Gemeinschaft der Piraten auf. In ihrem Namen bezeichne ich Dich mit dem Zeichen des nudligen Anhängsels.. Deine Eltern und dein Piratenpate werden nach mir dieses Zeichen des Monsters auf Deine Stirn zeichnen. (oder nur Nudler?)
Der Nudler zeichnet dem Kind mit dem Daumen eine Welle auf die Stirn. Danach die Eltern und der Piratenpate.

Schriftlesung und Fürbitten
Es folgt eine Lesung aus dem Evangelium des FSM. .
Es folgen die Fürbitten. Jeder Pirat wünscht Mininudel was. (So in Art der Feen bei Dornröschen. Lasst euch schon mal was einfallen)
Jeder Wunsch wird mit Arrgghh beendet. Darauf antworten alle anderen: „Oh Monster, lass Nudeln regnen“ worauf der Nudler ein paar in die Luft wirft.

Absage an das Böse
Das Nudelwasser wird nun geweiht.
N.: Liebe Eltern und Piraten. Durch die Macht des Monsters empfängt Mininudel nun im Akt der Taufe neues Leben aus dem Nudelwasser und seinem Salz. Ihr aber sollt das Kind unter SEINEN Anhängseln wachsen lassen, damit es die Pasta voll in sich aufnehme, stark, selbstbewusst und selbstständig werde und so ewigen Schutz gegen falsche Götzen und ihre pastalosen Propheten erhalte..
Wenn ihr bereit seit, dieses zu tun, ihm Schutz zu gewähren vor den Anhängern des völkermordenden Wüstengötzen, vor den Eiferern des Latschenträgers, und den Fanatikern des Kameltreibers, wenn ihr also bereit seid, dem Bösen zu widersagen, um in der Freiheit der Piraten euch täglich neu zu beweisen und an allem zu zweifeln, so antwortet mir jetzt: Ich widersage.

A.: Ich widersage.


Glaubensbekenntnis
Lasst uns nun gemeinsam Bekenntnis ablegen.


Taufe
Der Nudler bittet nun Eltern und Paten mit dem Kind zum Nudeltopf.
N.: Wollen Sie, dass Mininudel im Zweifel der Kirche des Fliegenden Spaghetti Monsters, den wir eben hier bekannt haben, die Taufe empfängt?
E.: Ja (wir wollen es).
Mininudel wird drei mal mit einer kleinen Kelle Nudelwasser begossen. Dabei sagt der Nudler: Im Namen der Pasta /Im Namen der Soße, Im Namen der Fleischbällchen


Salbung mit Olivenöl
Der Nudler salbt das Kind mit Olivenöl.
N.: Unser Fliegendes Spaghetti Monster hat dich von der Unwissenheit befreit, hat dir Erkenntnis und Zweifel an absoluten Wahrheiten verliehen und dich so auf den Weg zum starken, selbstbestimmten Leben geführt.
ES salbt dich mit Olivenöl, damit die Dogmen an dir abgleiten wie Wasser, damit du mit uns Piraten zu denen gehörst, die ständig das Neue suchen und sich jeder Herausforderung stellen. Jetzt und hier und immer.
A.: rAmen.


Der Sabberlatz (bestickt mit Namenszug Mininudel)
wird umgebunden.
N.: Mininudel, du bist nun Pastafari und Pirat geworden, Der Sabberlatz ist Zeichen dessen, dass du alles Unverdauliche, alles Unglaubwürdige, alles Unbelegte ausspeien mögest und dir immer selbst suchen sollst, was dir bekommt.
A.: rAmen.


Der Piratensäbel
N.: Empfange nun als vollwertiges und gleichberechtigtes Mitglied unserer Mannschaft den Säbel des Piraten. Willkommen an Bord.
A: rAmen
Lasset uns nun gemeinsam unser göttliches Monster anrufen.

Monster Unser,,,,,,

Pr. Nun lasset uns speisen.


Wie immer gilt: keine Dogmen.
Dies ist nur ein  grober Leitfaden wie eine Taufe aussehen könnte.
Feiert Eure Taufe ganz so wie Ihr sie wollt.

31.03.2010

Nimms - Leicht - Stuhl statt Beichstuhl - wie es wirklich war

Kräftiger Wind war angesagt. Nee, nicht als Gegenwind von den Katholen vor Ort, sondern vom Wetterbericht. Dazu noch ganztägig Schauer. So sind wir denn auch gutgerüstet und warm angezogen aus der UM Richtung Berlin gestartet.

Und dann geschah das Unfassbare. Unser Gott, das FSM, hat mal kurz gezeigt, wer hier den längsten hat. Ist ja auch keine Kunst bei den vielen nudligen Anhängseln. Weg waren die Wolken und es wurde hell über Berlin.
Ich weiß schon, was böse Zweifler jetzt sagen wollen: Warum sollte das nicht der andere, der alte eifersüchtige Zausel der Katholen, gewesen sein? Nee, war er nicht. Brauchte er nämlich gar nicht. Kein Kathole war auf der Straße. Warum die ne ganze Straße gesperrt haben, war uns schleierhaft. Dort lief nichts, aber auch gar nichts.
Alle saßen brav im Hinterstübchenkaffe und latschten nur mal kurz zu irgendwelchen anderen Sachen rüber zur Kirche.

Naja, ein paar waren doch gelegentlich draußen. So ein Faschingstyp in brauner Kutte z.B., der mich auch prombt  vom Kirchengelände  verwies, als ich dort unsere Einladungen zur Nudelmesse verteilen wollte. So was Unkollegiales aber auch. Schließlich war auch ich Priester. Na, vielleicht hat er mein Piratenoutfit einfach falsch gedeutet.

Trotzdem war dann ne kleine Gruppe Jugendlicher mit Fotoapparaten da und hat uns bei der Messe beobachtet. Aber das habe ich schon alles wo anders beschrieben. Lest mal dort weiter:
http://hpd.de/node/9163

Hier kommen jetzt noch ein paar Bilder, die dort noch nicht drauf sind. Die sind diesmal nicht von mir, sondern vom Harald vom EHBB e.V.





















24.03.2010

Nimms - Leicht - Stuhl statt Beichstuhl
















"Zum Weltjugendtag am 27. März kommt das «Beichtmobil» nach Berlin. Wie das katholische Hilfswerk «Kirche in Not» am Montag mitteilte, wird der fahrende Beichtstuhl, ein umgebauter Mini-Bus, am Ludwigkirchplatz seelsorglichen Rat anbieten und jungen Besuchern die Beichte abnehmen."

Diese Nachricht hat unsere Hilfsbereitschaft geweckt. Vor allem, als sich heraus gestellt hat, diese Aktion ist Teil der Weltjugendtagsfeier der Berliner Diözese.

Klar, die Katholische Kirche ist nicht das, was wir unbedingt mögen. Aber so, wie sie jetzt gerade gebeutelt werden, tun sie selbst uns leid. Also springen wir ihnen mal kurz bei. Obwohl sie doch gerade jegliche Glaubwürdigkeit in Sachen moralische Instanz verspielt haben, bieten sie jungen Besuchern weiterhin seelsorgerischen Rat an. Althergebracht im Dunkel des Beichstuhls soll die jugendliche Seele gerettet werden.


Dabei geht das viel einfacher. In unserem "Nimms Leicht Stuhl" nämlich. Dort kann jeder öffentlich über kleine und größer Sünden berichten und über sie lachen. Hier kann aber auch jeder Platz nehmen und uns über unsere kleinen Sünden befragen. So wird die Moral wieder auf den Kopf gestellt und alle können gemeinsam erfahren: Sünde gibt es nicht, nur Verantwortung vor sich selbst und der Gesellschaft.

Für die meisten jedenfalls. Katholische Würdenträger können natürlich auch in unserem Stuhl Platz nehmen und öffentlich wirkliche Sünden beichten. So geläutert laden wir sie dann herzlich zu unserer öffentlichen Nudelmesse ein.

Wer das gern mit erleben möchte: Der "Nimms-Leicht-Stuhl" steht am 27. März ab 15:00 Uhr am Ludwigkirchsplatz in 10719 Berlin Wilmersdorf. Unsere öffentliche Nudelmesse, zu der wir alle recht herzlich einladen,  wird um 16:00 beginnen.


16.03.2010

Atheisten und Agnostiker sind das Gleiche

Man hält uns Pastafari öfter für Atheisten. Oder auch mal für Agnostiker. Könnte durchaus was dran sein. Schließlich ist unsere oberste Tugend der Zweifel. Wir müssen also immer auch davon ausgehen, nur die grässliche Evolution hat unsere wunderschöne Welt voller Pasta geschaffen.

Nun hat mich ein Christ aufgeklärt, Agnostiker und Atheisten sind das Gleiche. Mir fiel es wie Schuppen von den Augen: Er hat Recht.

Atheisten und Agnostiker, alles eins ohne jeden Unterschied.

Da hat sich nur einer einen Spaß gemacht und sich ein neues Wort ausgedacht. Und weil er nicht wusste, wohin damit, hat er es eben mit zu den Atheisten gepackt.

Das kommt oft vor. Plitsch, platsch, da war es, das neue Wort.

Das bekannteste ist wohl Christen. Das hat sich auch mal einer so ausgedacht. Hört sich zwar ein bisschen hart an, aber auch geheimnisvoll. Warum sich also nicht mal so ein Wort ausdenken. Aber dann ging es ihm genau so wie dem Typen, der sich Agnostiker ausgedacht hat. Er wusste nicht, wohin damit. Bis endlich der rettende Einfall kam. Na ja, so ein toller Einfall war es nun eigentlich auch nicht. Er hat das Wort Christen dann einfach in sein Hobby eingebaut. Er war leidenschaftlicher Angler.
Deshalb nannte er dann alle Fische, die ihm an den Haken gingen, Christen. Weil manche Schussel das nicht so richtig begriffen haben, ist dann dieses falsche, heutige Verständnis von Christen dabei herausgekommen.

Dabei war alles ganz einfach: Christen und Fische am Haken sind das Gleiche.
Worauf man aber mit ein bisschen Überlegung nun auch selbst kommen könnte, ohne die Geschichte oben zu kennen. Die Gemeinsamkeit springt geradezu zwingend ins Auge: Beide hängen an der Leine und wenn sie es nicht schaffen, sich los zu reißen, werden sie nie frei.

PS. Scheinbar ist das im Unterbewusstsein sogar vielen Christen selbst klar. Die geben sich dann durch einen Fisch am Auto zu erkennen.

19.02.2010

Getauft im Namen der Pasta, der Soße und der Fleischbällchen

Eine Taufe, die es so sinnig und so ehrlich in Deutschland noch nie gab. Eine Feier, voll Freude und Ergriffenheit, die einzigartig war. 
Der Start in ein Leben, so locker und ungezwungen, so frei von Dogmen, Zwängen und so hoffnungsvoll, wie es noch niemand zuvor hatte:

Tarek, oh du Mininudel!
 
Eisig war es, der Schnee fing sich in Wehen, die keine Autos mehr durchließen. Es war nicht zu übersehen, das böse Spaghettieis wollte mit aller Macht verhindern, dass erstmals in SEINEM Namen die Taufe vollzogen wurde. Doch ES wäre nicht unser mächtiges Fliegendes Spaghetti Monster gewesen, wenn es mit Schneepflügen und -fräsen nicht doch all den 10 Brüdern und Schwestern den Weg nach Berlin geebnet hätte. Geleitet vom einzig wissenschaftlichen Glauben fanden alle den rechten Pfad. Schön geschmückt war sie, die kleine Piratenhütte, in der die Zeremonie stattfand. Der Taufalter mit rotem Samt weich gepolstert, mit fester Mulde, die dem Kind Schutz gab. Umringt von Goldmünzen, die ihm seinen Lebensweg pflastern sollen und bewehrt mit Dolchen, die ihm Schutz geben, wenn unser Monster mal wieder am Biervulkan versackt und SEINE Anhängsel schlaff werden.

Stolz auf den Sohn war in den Augen des Vaters zu erkennen, Liebe zu ihrem Kind in den Augen der Mutter, und heiliges Wasser in denen des Taufpaten.



Ergriffen, die Hände gefaltet in SEINEM Zeichen, wurde das uns von IHM auf hölzerner Nudelrolle  auf dem Achterdeck übergebene,  für alle Zeiten geltende Glaubensbekenntnis abgelegt.

Der Akt der Taufe steigerte die Ergriffenheit und macht es unmöglich, dies weiter mit dem platten Wort zu beschreiben. Deshalb, oh ihr Gemeinde an den Bildschirmen, die allzeit flatline, ihr Gläubigen in aller Welt und auch ihr Ungläubigen, freuet euch. Bald, gar bald, wird auch youtube diese Gnade und die Botschaft der neuen, alles übertreffenden Taufe in die Welt tragen.

Seid sicher in IHM und stärkt euch im Schlaf, wenn ihr erschöpft seid, so wie Mininudel es uns in angeborener Weisheit lehrt:

18.01.2010

FSM trifft hpd


hpd Podcast 2/2010 (17.1.2010)



Philipp Möller im Gespräch mit Rüdiger Weida alias Bruder Spaghettus: Mein Gott, ein Nudelmonster! Bruder Spaghettus ist Vorsitzender der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Berlin Brandenburg, bei der Kritik und Zweifel zum Pflichtprogramm gehören. In einer Berliner Pizzeria geht es um Nudeltaufen, eine wissenschaftliche Weltanschauung und natürlich: um Spaghetti Bolognese. (15 Minuten).

http://hpd.de/podcast

Direktlink: http://athcom.net:666/podcast/2010/hpd-2010-02.mp3