07.02.2006

Gotteslästerung



Oft ist es nicht leicht, den Willen seines Gottes zu erforschen. Wir Pastafarianer haben es da meist besser, als andere Gläubige. Ganz leicht ist zum Beispiel die Antwort auf die Frage:

Brauchen wir Sonderrechte für unsere Religion?

Wir haben keine Dogmen, aber den rechten Glauben. Der soll sich nicht durch Zwangsmissionierung, durch drohen mit Höllenqualen, er soll sich überhaupt nicht mit Mitteln der Gewalt durchsetzen, sondern durch unsere Argumente. Ohne den Austausch von Argumenten lernen wir nichts, sondern verkümmern.

Der „Gotteslästerungsparagraph“, bisher hauptsächlich von den christlichen Kirchen genutzt, behindert diese Argumentation und kann besonders von Fundamentalisten genutzt werden, ungewollte Kritik zu verbieten.
Deshalb ist ES mit denen, die die Abschaffung des § 166 StGB fordern. Jeder Pastafarianer sollte sie mit ihrer Unterschrift unterstützen wenn sie, u.a. sagen:

„Was heute Not tut, ist ein klares Bekenntnis zu den Werten von Humanismus und Aufklärung. Es sollte einsichtig sein, dass wir unter den Bedingungen einer hoch technisierten Welt auf das „aufklärerische Ärgernis der Kritik“ angewiesen sind.“

So gehet den hin und helft der Giordano Bruno Stiftung in ihrem Bemühen zu Abschaffung des Gotteslästerungsparagraphen mit eurer Unterschrift.

Kommentare:

  1. Was habt ihr gegen Odin und Jupiter. Polytheismus an die Macht. Ich hab nix gegen das FSM, aber es ist eben nur ein Gott (zugegeben einer der mächtigsten neben Azathoth), aber das Bild is fies. Vergleicht uns mit JHWH. Unfair

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  2. Na ja, irgendwie sind wir Pastafari doch alle auch Atheisten/Agnostiker. Dann kommt das schon hin. Wobei das Bild nur geklaut ist.

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