07.12.2017

Das Wort zum Freitag - Wei(h)nachten, wie es wirklich war




Schon lange ist erwiesen, mit dem Christentum hat Weihnachten nichts zu tun. Das hat nur ein altes Fest gekapert und verfälscht.

Wie aber war es wirklich? Wie entstand Weihnachten und seine Bräuche?
Wir bringen Klarheit und Licht ins Dunkel.

Weihnachten ist das Fest alter pastafarianischer Piraten. Die waren nicht, wie Piraten heute, Schurken die Lösegeld erpressen, sondern Robin Hoods der Meere. Sie nahmen den Reichen, um den Armen zu geben. Ganz besonders hatten sie dabei die Kinder im Blick. Übers Jahr jagten sie den Reichen zu unrecht erworbenes Vermögen ab. Manche Reiche mit sozialem Gefühl spendeten sogar freiwillig. An das Verschenken ging es, wenn die Schifffahrtssaison vorbei war. In der dunklen Jahreszeit gab`s sonst nicht viel zu tun.

So entstand die Tradition des Weihnachtsgeschenks und der Zeitpunkt für das Fest.

Damit die Piraten auch immer den Weg zu den Kindern fanden, machten die ihnen Licht.
Leuchttürme konnten Kinder nicht bauen aber so ähnlich sollte es sein. Da kam ein Kind auf den Einfall, einen Schiffsmast mit alle seinen Rahen verkleinert nachzubauen und mit Kerzen zu beleuchten

Daraus entwickelte sich der Weihnachtsbaum.

Weil die Kinder die Piraten ehren wollten, suchten sie eine Figur, in der sie alle Piraten vereint sehen konnten. Die Uniformen der Piraten wurden zum Umhang, die langen Pudelmützen, die Piraten im Winter an Land trugen, wurden erhalten. Geändert haben sich die Farben. Die sind nicht, wie viele vermuten, ein Werbegag von Coca Cola. Nein, die Farben geben das Rot-Weiß der Leuchttürme wieder.

So entstand der Weihnachtsmann.


Waren die Piraten fertig mit ihrer Geschenkaktion, waren sie rechtfertig stolz auf ihr Werk.
Sie trafen sich bei einer oder auch mehreren Flaschen Wein. Die Kinder, glücklich über ihre Geschenke und die vielen Süßigkeiten, die die Piraten für sie bereit gestellt hatten, sausten munter zwischen den Tische herum. Das klappt immer ganz prima, bis einmal ein etwas zu schneller Knabe die Flasche eines Piraten umstieß, dass der Wein auslief.  Da war er sehr erschrocken und kurz vor dem Weinen.

Tröstend erklärte ihm der Pirat deshalb, wie viel Arbeit im Wein steckt, wie schwer die Winzer an ihrem Weinberg arbeiten müssen der oft nicht mal ihr eigener ist, sondern einem bösen Grafen oder König gehörte.  Ganz vorsichtig und milde gab er dem Knaben trotzdem die Mahnung mit auf den Weg: „Du musst den Wein achten!“

So entstand die Fabel vom Weinberg des bösen Herrn und das Wort Weinachten, später durch ein h verfremdet.

Auch deshalb feiern manche Pastafari heute nicht mehr ihr WeinAchtsFest, sondern „Nudliges Lichterfest“. Statt dem Weinachtsmann kommt dann der Lichterpirat.

30.11.2017

Das Wort zum Freitag - Grenzenlos tolerantes Pastafaritum?



"Nanu, was ist denn hier in der Gruppe los? Ich dachte, hier geht es um Spaß und das lustige Monsterchen? Aber ihr hetzt nur gegen andere Religionen"
So ungefähr lautete der erste Post, den Tina Schulze in unserer Gruppe abgesetzt hatte. Leider ist das nicht mehr nachlesbar, dieses Fakeprofil wurde inzwischen gelöscht und damit sind auch alle ihre Beiträge weg. "Tina Schulze" war lediglich Mitglied in einer Gruppe, in unserer.

Im Weiteren hat sie und auch andere uns vorgeworfen, ein falsches Pastafaritum zu pflegen. Das hätte immer tolerant zu sein und nicht andere Religionen anzugreifen.

Nun, mal davon abgesehen, dass sich das Pastafaritum in jedem Land anders entwickelt hat und es das eine, geschlossene gar nicht gibt, lohnt es sich doch, die Behauptung einmal zu untersuchen.

Fangen wir bei unserem Propheten Bobby Henderson an. Ein lieber und netter Typ und ganz sicher tolerant. Aber als in Kansas die Genesis der Bibel gleichberechtigt mit Darwins Evolutionstheorie im Biologieuntericht gelehrt werden sollte und dann auch wurde, hat es ihm gereicht. Er schrieb den "Offenen Brief an das Schulamt von Kansas", mit dem das Pastafaritum begründet wurde. Ich würde das nicht unbedingt als Akt der Toleranz sehen.

Aber das Pastafaritum selbst?

Ganz zweifellos ist das 1. ALWM ein klares Zeichen der Toleranz. Noch wesentlich deutlicher wird die Aufforderung zu der im 3. ALWM.

Toleranz gehört also klar zum Pastafaritum.
Aber immer und in jedem Fall?

Schon im IV ALWM kommen da Zweifel auf: "... Wem das nicht passt, der kann mich mal – Ich glaube, die Formulierung lautet: am Arsch lecken."
Ganz eindeutig wird es im V.: "...Esst etwas, dann macht euch über die Idioten her."

Es ist bekannt, dass ES nicht die hellste Birne im Universum ist. Es ist auch bekannt, dass ES nicht der strafende Herr, sondern eher so der Kumpel von nebenan ist, mit dem man auch schon mal auf ein Bier geht. Aber genau wie der Kumpel von nebenan kann auch das Monster mal böse werden. Vor allem, wenn man die falsche Kopfbedeckung trägt:

" Außerdem zeugt es von mangelndem Respekt, unseren Glauben zu verbreiten, ohne das Ornat Seiner Wahl zu tragen - die Kluft der Piraten. Das lässt sich gar nicht genug betonen, allerdings leider nicht näher erklären, weil hier der Platz dazu nicht reicht. Die präzise Erklärung lautet:

ES wird böse, wenn wir es nicht tun."

Mag sein, der Eine oder die Andere, die sich das Monster immer nur als süßen Wattebausch vorgestellt haben, sind nun enttäuscht. Aber das braucht ihr nicht, denn, was uns das Monster sagen möchte, ist eine einfache Wahrheit: Grenzenlose Toleranz ist das Ende der Toleranz.

Ganz im Sinne von Karl Popper, der in seinem Werk "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" das Toleranzparadoxon so beschrieb:

„Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die uneingeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen......

.....Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“

Dem bleibt nichts hinzuzufügen.

23.11.2017

Das Wort zum Freitag - Feiertage im Wandel




Seit Urzeiten gab es Feiertage, die entstanden, um die Götter zu ehren, an die man gerade glaubte. Schon weit vor dem Christentum gab es viele Kulturen, die am kürzesten Tag des Jahres die Wiedergeburt der Sonne und des Lichtes feierten. In den nordischen Ländern wurde dieses Fest JUL oder JOL genannt. Es bildete den Höhepunkt der dunklen Zeit und hat einen ganz alten Bezug zu Odin. Sonnen-, Toten- und Fruchtbarkeitsriten wurden durchgeführt bis Papst Hippolytos im Jahre 217 den 25. Dezember als Tag der Christgeburt benannte. Der alte Sonnengott ging, der neue Christengott kam. Seinen uralten Ursprung hat dieses Fest in die Mythenwelt unserer Vorfahren.

Ob sie sich wohl darüber beklagten, dass sie nun den Christengott statt ihres Sonnengottes anbeten sollten? Ob sie ihn heimlich trotzdem noch eine Zeit lang weiter anbeteten, bis er ganz langsam in Vergessenheit geriet? Lassen wir ihnen ihr Geheimnis.

Alles im Leben rächt sich irgendwann. Jüngst verfolgte ich im TV eine Reportage über die Vorweihnachtszeit. Es wurde berichtet, dass die Weihnachtsmärkte vielerorts bereits Mitte November ihre Tore öffnen, damit es sich der Aufwand für die Händler auch lohnt. Da der gottlos glückliche Mitmensch dieses Angebot gern annimmt und schon mal im nasskalten und grauen November den Genüssen der Weihnachtsmärkte erliegt, scheinen Angebot und Nachfrage zu harmonieren.

Die Christen finden das allerdings nicht so toll oder tun zumindest aus zwingendem Gehorsam so. Ich erfuhr, dass der November ein ruhiger Monat zu sein hat, in dem man sich besinnt, bevor dann im Advent wieder gefeiert werden kann. Nicht schlecht!

Mal runter zu fahren tut bestimmt so manchem gestressten Mitmenschen gut. Braucht er das aber gerade nicht oder ist ihm mehr nach Lichterglanz, Glühwein, Bratwurst, Pfannkuchen, wird er Orte finden, wo er das bekommen kann, was ihm gut tut, vielleicht auch auf Weihnachtsmärkten. Das Weihnachtsfest, wie es die Christen verstehen, gibt es wohl kaum noch. Hardliner praktizieren es vielleicht noch, ansonsten ist das Christkind wohl gegangen und vom Weihnachtsmann abgelöst worden. Einzig geblieben ist die Wintersonnenwende. Nur die Art, sie zu feiern, wandelt sich ständig.

Schleierhaft ist mir, wie man sich aufregen kann, dass Weihnachtsmärkte bereits im November öffnen. Hätte mich das gestört, würde ich ihnen fern bleiben. Kann doch jeder machen, wie er will.

Ich freue mich auf unser Pastatfest, das in diesem Jahr am 1. Dezember beginnt. Und weil es so schön ist, dürfen in diesem Jahr wieder 4 Kerzen auf den Pastatskranz.


Habt eine schöne Pastatszeit. Ihr wisst ja, das Monster ist nicht grummelig, falls ihr schon mal vorher die Pastatsfreuden genießen wollt und Es wird euch auch nicht bestrafen, falls ihr dieses Fest einfach ignoriert. Alles geht, nichts muss.

17.11.2017

Das Wort zum Freitag - Gesellschaft und Religion in Wechselwirkung



Vor zwei Wochen habe ich von der Demonstration in Göttingen berichtet. Die war Teil eines Pastafariwochenendes, das die Alte Schule Fredelsloh organisiert hatte. Ein weiterer Höhepunkt war dort am Abend das Streitgespräch zwischen Pfarrer Klaus-Wilhelm Depker und mir. Zunächst gab es einen Vortrag (siehe unten) zum Thema.
Weil ich es stark fand, dass sich ein Pfarrer stellte, der Templiner Pfarrer Schein hat auf ein ähnliches Angebot nicht einmal geantwortet, wollte ich versöhnlich anfangen. Deshalb wählte ich als Einstieg den Hinweis auf zwei Pfarrer, die ich bis heute bewundere. Walter Schilling lernte ich kennen, als ich Ende der 70ger mit Leuten von der Jenaer Jungen Gemeinde bei ihm in Braunsdorf war. Christoph Wonneberger war Pfarrer in der Weinbergkirche in Dresden. Die war Treffpunkt anders denkender und oft auch aussehender Leute und ich war oft dort.

Pfarrer Depker revanchierte sich, indem er zum Einstieg seiner Erwiderung bekundete, von unseren 8ALMWs könnte er alle sofort unterschreiben. Wir mussten fast nach einem Streitthema suchen, die Diskussion mit einem Hardliner wäre sicher spannender gewesen.
Aber letztlich fand sich doch noch dies und jenes. Vor allem auf Carsten Frerk, dessen Bücher ich empfohlen hatte, war er gar nicht gut zu sprechen.

Schade, dass pünktlich zum Ende der Diskussion seine Frau erschien und ihn abholte. Ich hätte gern noch bei einem Bier weiter gemacht.

Weiter ging es dann am nächsten Tag. Da war in Fredelsloh Lichterfest. Wegen der Sturmwarnung nicht zentral an einem Ort, sondern aufgeteilt in Garagen. Wir liefen alle ab und spendeten jeder SEINEN Segen. Nebenher verteilte Elli Spirelli noch unsere Lutherflyer, die gingen weg wie warme Semmeln. Den letzten schlugen wir dann nach Lutherart an die Tür der wirklich sehr interessanten Kirche.


Schöne war´s, wir haben uns wohl gefühlt.

Bleibt nur noch mein Vortrag. Ich habe hier versucht, ihn anhand meiner damaligen Stichpunkte auszuformulieren. Er war als Impulsvortrag für die Diskussion gedacht, ist also keinesfalls bis in alle Enden ausgearbeitet. Über Vorschläge zu Ergänzungen würde ich mich sehr freuen.


Kirchenkritik ist für Viele selbstverständlich. Nach anfänglicher sanfter Zuneigung kam ich schon in der DDR zu der Ansicht, Kirche und SED stehen auf einer Ebene: beide missbrauchen eine populäre Idee zum Machterhalt.

Die katholische Kirche spielte keine große Rolle, mit Kirche meine ich die evangelische. Die verfügte über einen großen Besitz an Grundstücken und Gebäuden, hatte eigene Schulen und Krankenhäuser, und bekam Geld vom Staat. Bis 1981 immerhin fast 700 Millionen Mark. Zum Vergleich, das Anfangsgehalt eines Diplomingenieurs lag so bei 500,- Mark.
Die Kirche hatte eigene Zeitungen und in inneren Angelegenheiten war sie immer frei.
Die stand letztlich fest zum Staat, was sie mit ihrer selbst gegebenen Begrifflichkeit "Kirche im Sozialismus" auch klar nach außen bekannte. Nur einzelne Pfarrer, die dafür von ihren Oberen gemaßregelt und sogar ihrer Funktion enthoben wurden, waren oppositionell.
Nun dienen diese Pfarrer der Kirche dazu, die Legende von der "Kirche im Widerstand" zu prägen.

Heute geht es den beiden Großkirchen allerdings, verglichen mit der DDR, geradezu paradiesisch. Inzwischen sind es rund 20 Mrd. Euro, die sie vom Staat jährlich abfassen. Hinzu kommt eine Unmenge von Sonderrechten.

Manche meinen, das wäre verdient, denn die Kirchen tun ja so viel Gutes. Ja, sie tun auch Gutes. Aber das könnten andere sogar noch besser. Diakonie und Caritas, die weltgrößten Sozialkonzerne, geben gerade mal 2% Eigenmittel für ihre Arbeit aus. Der Rest kommt von Spenden und vom Staat. Dafür haben sie ein Sonderarbeitsrecht, das ihre Mitarbeiter deutlich schlechter stellt und sogar weltanschaulichen Gehorsam fordert. Vor allem aber sind das fantastische Propagandamaschinen, auf die viele Leute herein fallen. Jeder freie Träger könnte diese Sozialarbeit, mit weniger Kosten für den Staat, bei gleicher und besserer Qualität ausüben. Der dürfte es sich z.B. nicht leisten, bei Patienten im Hospiz die Patientenverfügung zu missachten und Kranke einfach gegen ihren ausdrücklichen Wunsch weiter an Schläuchen leiden zu lassen, um Gottes angeblichen Willen zu erfüllen.


Nicht so selbstverständlich ist Religionskritik. Da gibt es das völlig richtige Argument, jeder muss glauben können, was er möchte. Da gibt es aber auch den über Generationen anerzogenen Respekt vor Religion. Religion ist eine Form von Weltanschauung. Wenn man Religion nur deshalb respektieren müsste, müsste man das bei jeder Weltanschauung tun. Niemand würde aber auf die absurde Idee kommen, das auch für Faschismus oder Stalinismus zu fordern. Warum dann für Religion ein Sonderrecht gewähren?

Vielleicht wegen der gängigen Vorstellung, Religion wäre als Grundlage und Hüter einer Moral unbedingt notwendig? Mancher ist ja der Meinung, der Mensch wäre nur gut, wenn ein Gott ihm sagt, was er zu tun und zu lassen hat, das Handeln der Menschen dann allzeit überwacht und die einen in den Himmel und die anderen in die Hölle schickt.

Was will denn der bei uns gängigste Gott so?
613 Ge- und Verbote hat er erlassen. Dabei solche wie:
- Dass ein Samenflüssiger, wenn er rein geworden ist, ein Opfer bringen müsse.
- Dass eine Frau, welche ihre Periode hat, unrein ist und auch andere verunreinigt.
- Dass man aus einem Vogelnest nicht die Mutter samt den Jungen nehmen dürfe, sondern die Erstere wegschicken müsse.
- Dass man den sündigen Nächsten zurechtweise, ermahne.
- Den Gottlosen soll man mit Schlägen züchtigen.
- Das Gericht kann durch das Schwert richten lassen. Auch durch den     Strang. Auch durch Feuer.  Auch durch Steinigen. Auch durch Hängen.
- Dass niemand sich kleide mit Zweierlei (Leinen und Wolle in einem und demselben Zeuge gewebt).
- Dass kein Priester eine Hure zur Frau nehme

Beschränken wir uns auf die so hochgelobten 10 Gebote. Die meisten sind überhaupt nicht mit heutigem Recht vereinbar, zwei wenigstens überwiegend und nur eins ganz. Als Moralgeber ist Religion also denkbar schlecht geeignet. Sie macht den Menschen nicht besser, sie befähigt ihn eher, den Anders- bzw. Nichtabergläubigen als Feind zu sehen und so den natürlichen Altruismus zu überwinden. Ganz im Sinne des Zitats von Steven Weinberg: "Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit ihr oder ohne sie würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Aber damit gute Menschen Böses tun, bedarf es der Religion.“

Positiv wirkt Religion also nicht auf die Gesellschaft, sondern eher negativ. Dafür steht nicht nur die Erkenntnis von Weinstein. Religion beinhaltet immer Dogmen. Solche Denkverbote behindern klar den gesellschaftlichen Fortschritt. Aktuelle Beispiele sind die Sterbehilfe und die Präimplantationsdiagnostik. Hier werden durch die doch inzwischen ziemlich moderaten deutschen Christen, ihre Parteien und Kirchen bessere und von der Mehrheitsgesellschaft gewollte Lösungen verhindert.

Dieses Beispiel zeigt klar, nicht nur fundamentale Religion ist ein Übel.

Trotzdem bleibt es dabei, jeder muss denken und glauben können, was er möchte. Um unsere Gesellschaft besser zu machen, bleibt uns nur ein Weg. Wir müssen immer und überall zeigen, was Religion bewirkt. Wir müssen den unbegründeten Respekt vor Religion abbauen und zeigen, wie lächerlich sie eigentlich ist. Vor allem aber müssen wir eine Alternative bieten, eine Alternative wie den evolutionären Humanismus. 

So wirkt die Gesellschaft auch auf Religion und Religiöse. Das Christentum ist ja nicht durch Selbsterkenntnis moderat geworden. Die Werte von Humanismus und Aufklärung haben die Gesellschaft ergriffen. Der Druck dieser neuen Werte hat auch die christlichen Kirchen verändert. Deshalb, und nicht etwa Dank Luther, sind die heute in Europa auch deutlich moderater als z.B. in Afrika.